Soldatenkameradschaft Altenmarkt - Mahner für den Frieden e. V.
  • Aktuelles
    • Aktualisierungen
  • Suche
  • Links
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt

Verein

  • Wer ist die Soldatenkameradschaft
  • Was macht die Soldatenkameradschaft
  • Geschichte
  • Buchenwaldgedenken
  • Vorstandschaft
  • Termine
  • Ehrenmitglieder

Login Form

  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?

Zuletzt bearbeitete Beiträge

  • Jubilaeum 2026
  • Soldatentotenacker
  • Baumburger-Lazarette-um-1800_1926
  • Besuch in Hohenlinden
  • Ehrentafel Kriegsteilnehmer 1914-18 Altenmarkt
  • Schülerinnen Informieren sich zum Thema Denkmal
  • Wer ist die Soldatenkameradschaft
  • Eichenbaum Jubiläum
  1. Aktuelle Seite:  
  2. Startseite
  3. Geschichte

Geschichte

Neuwahlen 2013

Nach 16 jähriger Vorstandschaft von Christoph Schlaipfer wird bei Neuwahlen eine neue Führungsmannschaft
gewählt. Die Mitgliederstärke beträgt 174 Personen. Auf Vorschlag der neuen Vorstandschaft wird durch die Versammlung, Christoph Schlaipfer zum Ehrenvorstand ernannt.

 alt ksk vorstandschaft 13 800  
Alte und Neue Vorstandschaft
stehend v.l. - Horst Meier, Sebastian Peteranderl, Franz Bernauer, Josef Sieber, Wolfgang Losert, Willi Aigner, Manfred Pahlke, Stephan Bierschneider
sitzend v.l. Alfred Zieger, Christph Schlaipfer und Ernst Stoiber

Renovierte Fahne des Trachtenvereins wird beim Buchenwaldgedenken 2000 geweiht.

Wie alle Jahre wurde am Vortag des Buchenwaldfestes, der Fackelzug von Baumburg zum Kriegerdenkmal in Altenmakt durchgeführt. "Ist es noch zeitgemäß, heute ein Fest zu feiern, um der Toten der vergangenen Kriege zu gedenken, die 55 und noch mehr Jahre zurückliegen?" Diese elementare Frage stellte Gauvorstand Siegi Engl im Rahmen des Buchenwaldfestes, das dieses Jahr wegen der schlechten Witterung in die Baumburger Stiftskirche verlegt wurde, und beantwortete sie auch zugleich: "Schon alleine der Erhaltung des Bewusstseins um die Sinnlosigkeit eines Krieges in dieser durch Egoismus und Ellbogen geprägten Zeit wegen muss das Gedenken aufrechterhalten werden!" In seiner Predigt des Festgottesdienstes am Sonntag ging Pfarrer Josef Stigloher auf "die Frage nach dem Sinn des Leids und des Bösen ein, welche für den Glaubenden bedrückend  bleiben". Bezugnehmend auf das Evangelium - in dem Jesus das tobende Meer beruhigt - betonte Stigloher die Nähe und Hilfe Jesu, die doch imer wieder unerwartet zu teil werde. Nur auf Hilfe zu warten, wäre jedoch fatal. Es gelte auch die Gemeinschaft zu pflegen und seinen Teil zur Gemeinschaft beizutragen, alllen voran  für die Erahlteun dess Friedens. Die Soldatenkameradschaft  tue dies. Aber auch andere Vereine, wie etwa der Trachenverein, hätten ihre feste Aufgabe im Dienst an der Gemeinschaft. Beiden Vereinen dankte Stigloher für deren Engagement und strich deren Wichtigkeit für eine intakte Gesellschaft heraus. Im Rahmen der "Fahnenweihe" ging der Pfarrherr auf die Symbole der Fahne ein. Sowohl das Kreuz  als auch die Baumburger Kirche stünden als Symbole für die Gemeinschaft Christi, die im Sonntagsgottesdienst zentral gepflegt werde. Ihn solle man sich heilig halten, denn er bewahre davor, zum bloßen Arbeitsochsen zu werden, der weder Sonn- noch Feiertage kenne. Als dann folgte die Segnung der restaurierten Fahne des GTEV Auerbergler Altenmarkt. Die Fahne wurde 1932 für den Burschenverein gefertigt, und 1947 vom Trachtenverein erworben und umgearbeitet. Nachdem der Zahn der Zeit an der Fahne genagt hatte, konnte mit einer umfassenden Restaurieung, bei der der Stoff ersetzt und die Stickereien ausgebessert wurden, das gute Stück als zweite Fahne erhalten werden. Jetzt zeigt sich die Fahne wieder im alten Glanz für den Trachtenverein.

 Buchenwaldgedenken 2000 Trachtenverein Fahnensegnung Fahne 800px Bild0030 2
Bild in der Stiftskirche Baumburg bei der Segnung durch Pfarrer Josef Stigloher,
mit auf dem Bild ist der damalige Vorstand Engelbert Auer
 




Französiche Beiteiligung 1981

Französische Reservisten unterstützen das Buchenwaldgedenken in eindrucksvoller Weise. Eine Demonstration für den Frieden wurde einmal mehr das Buchenwaldfest durch die Beteiligung von französischen  Reservisten. Auffallend war diesmal die überaus große Teilnehmerzahl an der seit über 150 Jahren bestehenden Gedenkfeier. Eine Gruppe von Franzosen war durch die Vermittlung von Michael Launay aus Altenmarkt unter der Führung von Colonel Fernand Schild vom französischen Verbindungskomando in München gekommen, um an dem Gedenken, ursächlich der Schlacht bei Hohenlinden, teil zu nehmen. Schild´s Aufgabe sei die deutsch-französischen Kontakte zu festigen. Anwesend war auch der Vorstand der französischen Veteranen in Bayern Herr Michael Dorand.

Mit Böllerschüssen und Glockengeläut wurde am Samtagabend das Buchenwaldgedenken eingeleitet. Im Pfarrhof erinnerte Pfarrer Josef Stiegloher zu Beginn des Fackelzuges an den Überfall auf Russland von 40 Jahren, der unser Volk viel Leid und Elend brachte. Nach dem Baumburglied setzte sich die Formation nach Altenmarkt zum Kriegerdenkmal in Bewegung. Willi Wimmer hielt dort eine eindrucksvolle Gedenkrede. Er erinnerte an die dunkelste Zeit in der Geschichte unseres Volkes, an die Notzeit der Völker Europas, an die Hiobsbotschaften von den Fronten. Städte versanken in einer Nacht in Schutt und Asche, Menschen  irrten heimatllos umher, viele zerbrachen am körperlichen und seelichen Leid. Das Buchenwaldfest, sagte Wimmer, soll nicht den Krieg und das Kriegsgeschehen rechtfertigen. Wir sind hier, um das Versprechen einzulösen, dieToten und ihr Opfer nicht zu vergessen. In Treue Fest.

Am Sonntagmorgen wurde die Bevöklerung bei strahlendem Wetter durch Böllerschüsse geweckt. Dann erklang in den Staßen des Ortes der Weckruf. Die Blaskapelle unter der Leitung von Andreas Zehntner brachte unter anderem Bürgermeister Hans Egner, Vorstand Willi Wimmer und den französischen Gästen ein Ständchen. Die zahlreichen Gastvereine, dem Roten Kreuz und die Egerländer Gmoi wurden mit Musik empfangen. Am Markplatz erfolgte die Aufstellung und nach dem Bayerischen Militärgebet erfolgte der Abmarsch, voran die Kinder mit Fähnchen zum Gedenken in den Buchenwald, wo sich schon eine große Zahl Gläubiger eingefunden hatte. Die Feldmesse zelebrierte Msgr. Johann Faltlhauser, Landvolkseelsorger aus München und über 13 Jahre Militärpfarrer, zusammen mit dem Baumburger Pfarrer Josef Stigloher. Faltlhauser erinnerte an all die Toten vergangener Kriege. Er ging  auch auf das Symbol der Fahne ein. Sie soll Mahnung bedeuten, aber keinen Kult, echte Heimat- und Vaterlandsliebe in christlichem Sinne. Man habe den Eindruck, sagte er, daß unser Rechtsstaat das Tor zu Christus zuschlagen möchte. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Teilnehmer zum Libera auf dem Soldatenfriedhof, der wieder mit viel Mühe festlich geschmückt war.

Nach der Rückkehr der Teilnehmer zum Gasthof Post, bedankte sich Vorstand Willi Wimmer für die überaus rege Beteiligung aus der Bevölkerung, den zahlreichen Nachbarvereinen und den französischen Gästen. Mit einem französischen Musikstück wurden die Gäste verabschiedet.

 Buchenwaldgedenken 1981 Franzosen Marktplatz Aufstellung 800px Bild0047 2 Buchenwaldgedenken 1981 Franzosen beim Festzug 800px Bild0046 2
 Aufstellung der französischen Fahnenabordnung am Marktplatz  Beim Festzug
   
 Buchenwaldgedenken 1981 Franzosen Marktplatz 800px Bild0051 2  Buchenwaldgedenken 1981 Colonel Schild Zehntner 800px Bild0045
 Ende Festzug am Marktplatz  Colonel Schild und Musikmeister Zentner im Gespräch




Kampenwand Gedenkfeier 1989

Altenmarkt richtet die jährliche Kampenwand Gedenkfeier aus. Zur Erinnerung der Opfer der Kriege findet seit 1951 mit der Einweihung des Chiemgau-Kreuzes auf der Kampenwand ein jährliche Gedenktag, immer am letzten Sonntag im August, nahe der Steinlingalm, statt. Die Gemeinde Altenmarkt durfte gemeinsam mit der Soldatenkameradschaft den 38. Gedenktag ausrichten. 

Ein imposantes Bild bot sich den Zuschauern, als der Festzug, angeführt von der Blaskapelle Altenmarkt, den vielen Vereinsfahnen der beteiligten Soldatenkameradschaften und den Königlich - Bayerischen Gebirgsschhützen von Aschau unter ihrem Hauptmann Meissner, zur Kapelle marschierte. Mit einem Coral wurde der von Pater Quido, von Maria Eck zelebrierte Festgottesdienst eingeleitet. In seiner Predigt stellte der Pater die Besonderheit einer Bergmesse besonders heraus. Hier oben sei ruhe und Frieden deutlicher zu verspüren als im Tal unten, betonte der Geistliche. Vor 50 Jahren habe der Krieg begonnen, der zahllose Opfer forderte. Manch lieber Mensch wurde dabei verloren und so sei der Beginn des Kriegsausbruchs ein besonderer Gedenktag. Die Opfer seien und sollen nicht vergessen werden. Danke wolle er aber auch all jenen Menschen, die für den Freiden arbeiten.

Altenmarkt´s Bürgermeister Horst Peter Meier führte in seinen Gruß- und Dankesworten aus, dass Altenmarkt eine traditionsbewuste Gemeinde sei. Sein Dank galt den Organisatoren und der großen Anzahl von Teilnehmern für diese Demonstration für den Frieden, die als Mahnung für alle Politiker und Machtausübenden dienen soll. Die vielen Gefallenen des Chiemgaues und die vielen Schicksale der Kriege werden für alle Zeiten und alle kommenden Generationen ein Fanal sein. "Zur Ehre und zum Gedenken haben wir uns heute hier an diesem herrlichen Ort versammelt" betonte Meier. "Das Chiemgaukreuz ist das äußere Zeichen, dass wir unsere Gefalllenen ehren und nicht vergessen." Eine besondere Ehre sei es Landtagsabgeordnete, Landratsverteter und Bürgermeisterkollengen zu begrüßen. Ein besonderer Gruß galt den Ehrengästen aus Höslwang: Therese Hell-Koch, Gertraud und Johann Hell, Granz Schaffner sowie auch die beiden Gauvorstände Schützinger und Altmann.

Auch Willi Wimmer, Vorstand der Soldatenkameradschaft Altenmarkt sprach bei seien Dankesworten: "Wir sind zusammengekommen um ein Versprechen einzulösen. An diesem Tag gehen die Gedanken hinaus, dorthin, wo deutsche Soldaten gelitten haben und gestorben sind . lhr Andenken wolle man für immer bewahren". Beim Lied des Guten Kameraden und den Salutschüssen der Gebirgsschützen legte Wimmer einen Kranz nieder. Sein großer Dank galt dem gemeindlichen Gartenbauverein, der für den herrlichen Schmuck in und um die Gedenkkapelle "Maria, Königin des Friedens" verantwortlich war.

 Kampenwandgedenken 1989 Ansprache Wimmer 600px Bild0038 2
 Ansprache vom SK-Vorstand Willi Wimmer
 
 Kampenwandgedenken 1989 Ansprache Meier 600px Bild0037 2
 Ansprache vom Bürgermeister Horst Meier

Seite 2 von 10

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Copyright © 2026 Soldatenkameradschaft Altenmarkt. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
  • Aktuelles
    • Aktualisierungen
  • Suche
  • Links
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt