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Bayerisches Veteranen-Denkzeichen für die Feldzüge 1790-1812
Es es Ehrenzeichen wurde am 30. Juni 1848 von König Maximilian II. von Bayern gestiftet, um noch lebende Veteranen der bayerischen Armee auszuzeichnen, die an den damaligen Feldzügen (unter anderem während der Napoleonischen Kriege) teilgenommen hatten.
Details zum Ehrenzeichen:Vorderseite (Avers):
Auf den Kreuzarmen steht die Inschrift MAX II / KÖNIG / VON / BAYERN. In der Mitte befindet sich ein rundes Medaillon mit den bayerischen Rauten (Weiß-Blau).
Rückseite (Revers):
Auf den Armen steht üblicherweise „DEN / VETERA / NEN / DES / HEERES“, im Zentrum der bayerische Löwe.
Material: In der Regel aus Bronze gefertigt (oft dunkel getönt oder antikisiert).
Band: Weißes Band mit breiten roten Seitenstreifen.
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Das abgebildete Ehrenzeichen befindet sich auf dem zweiten Fahnenband links oben
Bayerisches Feldzugs-Denkzeichen von 1849
Bei diesem Orden handelt es sich um das bayerische Feldzugs-Denkzeichen von 1849 für Kombattanten.
Details zur Auszeichnung-Stiftung: Am 6. Oktober 1866 durch König Ludwig II. von Bayern.
Anlass: Gestiftet für alle bayerischen Soldaten (Kombattanten), die am Feldzug von 1849 im Rahmen des Schleswig-Holsteinischen Krieges (gegen Dänemark) sowie bei der Niederschlagung der Pfälzischen Aufstände teilgenommen haben.
Material: Das Kreuz wurde aus dunkel gebeizter Geschützbronze gefertigt. Die Ränder der Kreuzarme sind leicht erhöht und messing- bzw. bronzefarben poliert.
Medaillon: Das runde Mittelschild zeigt die Jahreszahl 1849, umgeben von einem kreuzweise gebundenen Eichenlaubkranz.
Ordensband: Getragen an einem gold-gelben Band mit hellblauen Seitenstreifen, den Landesfarben des Königreichs Bayern.
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Soldatenkameradschaft beim Cameronetag - Gedenktag der Fremdenlegion
Altenmarkt, 29. April 2026
Die Soldatenkameradschaft Altenmarkt – Mahner für den Frieden - war einer Einladung der Französischen Reservisten in München gerne gefolgt und hat sich am jährlichen Cameronetag, dem Gedenktag der Fremdenlegion, im alten nördlichen Friedhof in München beteiligt. Zahlreiche Gäste, darunter der Generalkonsul für Frankreich in München, eine Abordnung Italienischer Gebirgsjäger, Historische Vereine aus dem Umland, eine Kameradschaft aus Österreich, Reservisten der Bundeswehr und natürlich auch eine Anzahl französischer Reservisten, begingen gemeinsam, den für die französischen Fremdenlegionäre großen Gedenktag. Nach einer kurzen Begrüßung folgte das verlesen des Gefechtsverlaufes im mexikanischen Camerone im Jahre 1863 in französisch und deutsch. 62 Legionäre und 3 Offiziere kämpften gegen ca. 2000 Mexikaner. Das Gedenken an das Gefecht von Camerone steht bei der französischen Fremdenlegion für Opferbereitschaft und Heldentum und wird jährlich begangen. Bei einem anschließenden Empfang wurde traditionell Blutwurst und Brot gereicht. Eine rundum gelungene Veranstaltung ganz im Geiste der deutsch -französischen Freundschaft und Völkerverständigung.


Buchenwaldgedenken mit besondere Ehrung für französischen Legionär
(Bericht Trostberger Tagblatt vom 17.06.2025)
Gedenkwochenende in der KSK-Frühjahrversammlung – Delegation der französischen Reservisten in Bayern nimmt Ehrung vor
Altenmarkt. Eine besondere Ehrung wird es heuer beim Buchenwaldgedenkwochenende geben. Bei der Durchsprache des Ablaufs zum Gedenkwochenende (28./29. Juni) informierte KSK-Vorsitzender Wolfgang Losert bei der Frühjahrsversammlung der Altenmarkter Soldatenkameradschaft im Gasthof „Husarenschänke“ darüber, dass mit Piere Wolff (Le Souvenir Français) und Daniel Baur (URAC-Vorsitzender) zwei Vertreter der französischen Reservisten in Bayern teilnehmen werden, die einen in Indochina verstorbenen Fremdenlegionär (Isidor Schmid), der am Soldatenfriedhof ein Grab hat, mit einer Infotafel sowie einer Kokarde ehren werden.
Bevor Wolfgang Losert auf die Vorbereitungen zum Buchenwaldgedenken einging, blickte er noch kurz auf die Ereignisse im Jahr bisher zurück. Neben der Teilnahme an der Gauversammlung in Kienberg erwähnte er besonders den Vortrag von Toni Eckhart zu 80 Jahre Kriegsende mit einem Filmbeitrag über die Situation der Kriegsjahre und ihre Auswirkungen auf die hiesige Region. Zudem wurden sechs Geburtstagsbesuche abgestattet und man nahm mit einer Fahnenabordnung an der Beerdigung des verstorbenen Mitglieds Michael Pöpperl teil. Im Hinblick auf das große Jubiläum in 2026 wurden auch heuer wieder verschiedenen Maßnahmen zur Aufwertung der Gedenkstätte vorgenommen. So wurden mittlerweile an allen Kreuzen des Soldatenfriedhofs witterungsbeständige neue Erinnerungsbilder der gefallenen Soldaten erstellt und angebracht. Zudem wurden die Holztäfelchen mit den Daten der verstorbenen Soldaten erneuert, so Losert. Im Hinblick auf das bevorstehende Buchenwaldgedenkwochenende informierte Wolfgang Losert darüber, dass eine besondere Ehrung vorgesehen sei. Eine Abordnung der französischen Reservisten in Bayern hat ihr Kommen zugesagt und wird an den am Soldatenfriedhof mit einem Grabkreuz erinnerten Gefallenen eine Gedenktafel sowie eine Kokarde (runde blau-weiß-rote Stoff-Rosette als militärisches Ehrenzeichen) anbringen. Auf der Gedenktafel ist beschrieben, wie der von hier stammende Isidor Schmid als 25 jähriger (damals Mitglied der französischen Fremdenlegion) während des Indochina-Kriegs bei einem heftigen Bombardement bei Ninh Binh (heutiges Vietnam) am 29. Oktober 1952 durch Mörsersplitter tödlich verletzt wurde. Als „Mort pour la France“ (Gefallener im Dienste Frankreichs) wurden seine sterblichen Überreste 1996 in die Krypta der Gedenkstätte für die Kriege in Indochina in Fréjus (Südfrankreich) beigesetzt. Am Altenmarkter Soldatenfriedhof erinnert das Holzkreuz an ihn. Von den französischen Reservisten werden voraussichtlich Pierre Wolff (von „Le Souvenir Français“ – ähnlich der Kriegsgräberfürsorge in Deutschland) sowie URAC (französischer Reservistenverband Bayern) -Vorsitzender Daniel Bauer anwesend sein.
Den Ablauf des Buchenwaldgedenkwochenendes in Altenmarkt erläuterte Losert im Detail. Am Bauhof werden bereits am Freitag, 27. Juni ab etwa 13.30 Uhr die Girlanden gebunden. Helfer seien hier wieder herzlich willkommen. Das Eichenlaub hierfür werde wieder bereitgestellt und ebenfalls am Bauhof zur Verfügung gestellt. Am Samstag, 28. Juni startet der Fackelzug um 21 Uhr in Baumburg und verlaufe wieder über den Friedhofsberg hinunter Richtung Laufenauer Straße. Mit der Altenmarkter Blaskapelle werde an der Gedenkstätte im Buchenwald (Soldatenfriedhof) das „Baumburglied“ gespielt. Der Zug bewege sich weiter über die Laufenauer Straße hinaus auf die Bundesstraße zum Kriegerdenkmal an der Altenmarkter Kirche. Dort übernehme die Gedenkansprache dieses Jahr Bürgermeister Stephan Bierschneider. Zudem konnte man mit Anna Rauch auch eine junge Vertreterin gewinnen, die Worte zum Gedenken vortragen werde. Pater Sebastian Paredom spricht gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Wolfram Hoffman und dem Priester der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeine Traunreut Constantin Bartok Segnungsworte.
Tags darauf beginne das Buchenwaldgedenken mit einem Standkonzert der Altenmarkter Musikkapelle. Ab 8 Uhr ist der Empfang der Vereine am Marktplatz, um 9 Uhr stelle sich der Festzug dort auf und marschiere um 9.30 Uhr los in Richtung Buchenwald. Dort wird bei jeder Witterung der Gedenkgottesdienst um 10 Uhr stattfinden. Man erwarte heuer einen Bus mit 40 Personen aus der Nähe des österreichischen Ostermiething und eine Abordnung aus Hohenlinden. Den Gottesdienst hält dieses Jahr Pfarrer Andreas Zach. Im Anschluss an den Gottesdienst werde nicht nur das Libera am Soldatenfriedhof gesungen, sondern werde auch die Ehrung durch die französischen Reservisten vorgenommen werden. Danach erfolge der Rückmarsch zum Marktplatz. Losert bat Anwohner entlang der Straßen, ihre Häuserfronten entsprechend zu schmücken und die Bevölkerung sowie vor allem die Mitglieder um rege Teilnahme an beiden Tagen. –sts
Foto: Heuer werde dem im Indochina-Krieg gefallenen Soldaten Isidor Schmid durch Vertreter der französischen Reservisten in Bayern nach dem Buchenwaldgottesdienst am Soldatenfriedhof eine besondere Ehrung zu teil. Auf dem Holzkreuz sind auch die neuen witterungsbeständigen Sterbebilder sowie die neuen Gedenktafeln, die an allen Kreuzen erneuert wurden, zu sehen. Foto: sts

