Soldatenkameradschaft Altenmarkt - Mahner für den Frieden e. V.
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Berichte über die Soldatenkameradschaft

Jubiläum 2026

Am letzten Sonntag im Juni 2026 gedenkt die Soldatenkameradschaft Altenmarkt - Mahner für den Frieden dem 225-jährigen Jahrestag der Schlacht von Hohenlinden und feiert sein 200-jähriges Vereinsjubiläum.

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Eindrucksvolles Gedenken zum 225 Jahrestags der Schlacht von Hohenlinden

Altenmarkt, 11. Dez. 2025

Am 3. Dezember 1800 fand im Umfeld von Hohenlinden eine verheerende, blutige Schlacht, während des zweiten Koalitionskrieges, statt. Baumburg, mit seinen damaligen Lazaretten, nahm aus dieser Schlacht viele Verwundete auf. Die im Lazarett Verstorbenen wurden dann im Buchenwald, unterhalb Baumburgs, bereits 1803 als Soldatentotenacker genannt, beerdigt. Die Gemeinde Hohenlinden hat eigens für dieses, damals blutiges Ereignis, zu einer Gedenkveranstaltung geladen. Dieser Einladung ist die Soldatenkameradschaft Altenmarkt gerne nachgekommen und hat mit einigen Mitgliedern und der Fahnenabordnung teilgenommen. Der Gedenktag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter, von Hohenlinden. Pfarrer Christoph Stürzer, ehemaliger Praktikant in Baumburg, heute Pfarrer in der Gemeinde Forstern, leitete den Gottesdienst. Der Gottesdienst wurde feierlich vom Kirchenchor der Gemeinde unterstützt.

Im Anschluss startete ein festlicher Zug, angeführt von Soldaten in historischen Uniformen der beteiligten Kriegsparteien Bayern, Österreich und Frankreich, begleitet von Trommlern, zum Erinnerungsort, dem Denkmal der Schlacht. Hier wurden zahlreiche Gebinde und Kränze verschiedener Institutionen niedergelegt. Mit dem Lied vom guten Kameraden und dem Ehrensalut, ging es dann in das gemeindliche Bürgerhaus, wo bereits ein Mittagsmenü, abgestimmt auf Speisen der rivalisierenden  Länder, vorbereitet war. Eine Brauerei hatte eigens für diesen Gedenktag ein Erinnerungsbier gebraut.

Es folgten Ansprachen vom Bürgermeister und Vorsitzenden des Vereins „Hohenlinden 2000“ Ludwig Maurer. Weitere Reden folgten vom französischen Generalkonsul Alexandre Vulic aus München, dem Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß, dem ehem. Europaabgeordneten Bernd Posselt, von Partnerstätten aus Frankreich, vom Landesdelegierten des Souvenir Français für Bayern Pierre M. Wolff erhielt Ludwig Maurer eine Auszeichnung mit Urkunde. Die französische Nationalhymne Frankreichs wurde von einer Gesanggemeinschaft in historischen Gewändern, sehr stimmungsvoll, vorgetragen.

Den abschließenden Reden folgte die Übergabe eines Erinnerungsgeschenkes der Soldatenkameradschaft Altenmarkt, mit Bieren der örtlichen Brauerei. Dazu hat trug  Traudi Müller ein humorvolles, aber auch nachdenkliches Gedicht, mit historischen Hintergrund vor. Wolfgang Losert bedankte sich bei der Vortragenden und überbrachte die Wünsche des Vereins, verbunden mit der Einladung an Hohenlinden zum 225 jährigen Buchenwaldgedenken 2026 und zu 200 Jahren Soldatenkameradschaft Altenmarkt, im kommenden Jahr.

Historische Gruppe                       

Denkmahl

WolfgangTraudi                     

 

Jahreshauptversammlung 2025

Ausgabe Trostberger Tagblatt vom Mittwoch, 19.11.2025

Altenmarkter Soldatenkameradschaft geht ins Jubiläumsjahr mit Wolfang Losert an der Spitze

Neuwahlen bei der Altenmarkter Soldatenkameradschaft – Vereinsjubiläum 2026 – Ehrungen

Altenmarkt. Auch ins Jubiläumsjahr 2026 geht die Soldatenkameradschaft Altenmarkt e. V. mit Wolfgang Losert an der Spitze. Losert wurde bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Saal des Gasthauses „Husarenschänke“ erneut zum Vorsitzenden gewählt. Mit ihm wurde die gesamte Vorstandschaft wieder gewählt.

In seinen Begrüßungsworten erinnerte der KSK-Vorsitzende an die fortwährenden Konflikte weltweit und die vielen Opfer. Die mahnenden Worte ergänzte Losert mit einem berührenden Song von Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker. „Es ist an der Zeit“ erzählt die Geschichte von Soldaten und deren ungeschriebene Schicksale tausendfach an den Soldatenfriedhöfen und Kriegergedenkstätten rund um den Globus, es erzählt auch die Geschichte der Sinnlosigkeit eines Krieges, berührend und nachdenklich machend. „Unsere Trauer um die Toten mahnt uns, für die Lebenden zu sorgen, für den Frieden einzustehen und zu demonstrieren“, verdeutlichte er seinen Appell. Im anschließenden Totengedenken gedachte man der dieses Jahr verstorbenen Mitglieder Michael Pöpperl und Albert Stoiber.

Einen detaillierten Rückblick auf die Ereignisse im zurückliegenden Jahr lieferte Schriftführer Hans Köck. Die KSK Altenmarkt beteiligte sich nicht nur an der Gauversammlung in Kienberg, der Wallfahrt nach Maria Eck, der Kampenwand-Bergmesse, der Gedenkveranstaltung am Hohen Kreuz in Traunstein, sowie am gemeinsam mit dem Altenmarkter Trachtenverein abgehaltenen Jahramt für die Verstorbenen, sondern nun auch beim Jahrtag der französischen Fremdenlegionäre der URAC in München. Im Frühjahr berichtete Toni Eckhart über 80 Jahre Kriegsende mit bewegenden Filmmaterial. Jahreshöhepunkt war wieder das Buchenwald-Gedenkwochenende. Mit Anna Rauch trug wieder eine junge Frau den ersten Teil der Gedenkansprache am Kriegerdenkmal zum Fackelzug bei. Den zweiten Teil übernahm Bürgermeister Stephan Bierschneider. Den Gedenkgottesdienst an der Buchenwaldkapelle hielt Pfarrer Andreas Zach. Vorsitzender Wolfgang Losert schloss sich dem Schriftführerbericht mit seinem Bericht an. Zunächst dankte er den vielen Helfern rund um die Buchenwaldgedenkstätte, sei es in Form von Hilfe bei der Pflege der 125 Gräber im Soldatenfriedhof, beim Reinigen der Gedenkstätte oder beim Girlandenbinden zum Gedenkwochenende. Höhepunkt des Gedenkwochenendes war die Enthüllung einer Gedenk-Plakette „Mort pour la France“ am Grab des Fremdenlegionärs Isidor Schmid, der im Indochina-Krieg gefallen war und für den am Soldatenfriedhof in Altenmarkt ein Gedenkkreuz errichtet wurde. Eigens dazu war eine französische Abordnung zum Gedenkgottesdienst gekommen. Es freute Losert besonders, dass erstmalig auch eine große Abordnung einer Soldatenkameradschaft aus dem österreichischen Handenberg bei Ostermiething gekommen war. In Vorbereitung für das Jubiläumsfest in 2026 wurde nahe der Buchenwaldkapelle eine Friedenseiche gepflanzt. Zudem wurden die Holztafeln an den Soldatenfriedhofskreuzen und die Sterbebilder erneuert.

Der Mitgliederbestand wuchs weiter an auf mittlerweile 260. Mit exakt 5.555 Euro aus den Haussammlungen und bei den Allerheiligengottesdiensten an den Friedhöfen erreichte die KSK ein überragendes Sammelergebnis. Weltweit 845 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern werden damit gepflegt.

Den Ausblick auf das Jubiläumsjahr gab zweiter Vorsitzender Alois Müller. Das Gedenkwochenende zur Feier von 200 Jahre Soldatenkameradschaft Altenmarkt und 225 Jahre Buchenwaldgedenken werde vom 27. bis 28. Juni stattfinden. Wer die Ansprache zum Fackelzug am Kriegerdenkmal an der Altenmarkter Kirche halten werde, sei noch offen. Pater Sebastian und ein Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde sollen wieder ein ökumenisches Segensgebet sprechen. Den Gedenkgottesdienst zum Jubiläum werde Militär-Dekan Thomas Funke aus Bad Reichenhall halten. Zudem werde man mit zwei Festzügen und zugehörigen Musikkapellen den Festsonntag gestalten.

Von einem soliden Kassenbestand konnte Kassier Sebastian Peteranderl berichten. Eigens zum Jubiläum wurde ein Finanzpolster aufgebaut, war daraus zu entnehmen. Nach der Entlastung, die Revisor Sepp Brandl nach erfolgreicher Kassenprüfung beantragt hatte, übernahm Bürgermeister Stephan Bierschneider die Leitung der anstehenden Neuwahl. Bierschneider informierte, dass er gern die Schirmherrschaft für das Jubiläum übernommen habe. Da er aber zum Zeitpunkt der Jubiläumsfeiern nicht mehr im Amt sein werde, bat er, die organisatorischen Aspekte, vor allem die gemeindliche Unterstützung mit seinem Nachfolger abzuklären. Da sich die komplette Vorstandschaft zur Wiederwahl stellte, ergaben sich bei der Neuwahl kaum Änderungen. Wolfgang Losert wurde  als Vorsitzender bestätigt, Alois Müller als sein Stellvertreter, Hans Köck ist wieder Schriftführer mit Jutta Schulze als Stellvertreterin und Sebastian Peteranderl Kassier. Fähnriche sind wieder Hermann Schwankner und Hans Gruber. Revisoren sind wieder Sepp Brandl und Monika Neureiter.

Abschließend ehrte Wolfgang Losert langjährige Mitglieder: 25 Jahre Mitglied sind Engelbert Brunnwölfel und Helmut Trenker dabei. Über 50 Jahre dabei ist Wilhelm Döbl und stolze 60 Jahre sind es bei Josef Parzinger, Rudolf Osenstätter, Franz Xaver Bernauer und Manfred Winklhofer.

Grußworte entrichtete zum Ende der Versammlung Gauvorsitzender Toni Linner. Er dankte der Altenmarkter Soldatenkameradschaft für ihr starkes Engagement. „Ein voller Saal zur Jahreshauptversammlung zeugt von einer sehr guten Entwicklung“, freute er sich. Gerade im Hinblick auf das Jubiläumsjahr gehe die Soldatenkameradschaft gestärkt in ihr drittes Jahrhundert als traditionsreicher Altenmarkter Verein. Wolfgang Losert schloss die Versammlung mit einem Satz von Richard von Weizsäcker: „Frieden kann man nicht gegeneinander gewinnen, sondern nur miteinander schließen.“  -sts

alt ksk vorstandschaft 25 1920pxDie wieder gewählte Vorstandschaft der Soldatenkameradschaft Altenmarkt. Auf dem Bild sind von links zu sehen: Alois Müller, Hans Gruber, Bürgermeister Stephan Bierschneider, Sebastian Peteranderl, Monika Neureiter, Vorsitzender Wolfgang Losert, Jutta Schulze, Sepp Brandl und Hans Köck.  Foto:sts

alt ksk geehrte 25 1920pxDie anwesenden Geehrten der Soldatenkameradschaft Altenmarkt (von links): Manfred Winklhofer, Franz Bernauer, Josef Parzinger, Helmut Trenker, Rudolf Osenstätter, Zweiter Vorsitzender Alois Müller und Vorsitzender Wolfgang Losert.  Foto:sts

Ein Eichenbaum als Vorzeichen für ein großes Jubiläum

12.11.2025

Ein Eichenbaum, ein Vorzeichen für ein großes Jubiläum, 225 Jahre Buchenwaldgedenken, 200 Jahre Soldatenkameradschaft Altenmarkt e.V. – Mahner für den Frieden -, das will man im kommenden Jahr gebührend begehen. Viele Vorbereitungen sind im Vorfeld notwendig, damit das Jubiläum auch ein Fest wird.

Der Festausschuss hat sich entschieden, für diesen bedeutenden Jahrtag in 2026 einen Baum, einen Eichenbaum zu pflanzen. Die Eiche ist ein starker und standhafter Baum, dessen Laub diese Eigenschaften charakterisiert. Das Eichenlaub ziert Münzen, Wappen und Abzeichen und so auch jährlich die 125 Grabdenkmäler von Gefallenen und Vermissten im Buchenwald, unterhalb der Kapelle. Bereits zum Buchenwaldgedenken 2025 wurde an den Kreuzen die Namenstafeln und die Sterbebilder erneuert.

Nach einer kurzen Planungsfase, mit Zustimmung der Gemeinde und dem Bauhof, wurde vor dem oberen Eingang zum Waldfriedhof ein würdiger, geeigneter Platz gefunden und so versammelten sich einige Helfer des Vereins und gruben und pflanzten die Eiche ein. Ein Hinweisschild, auf einer von Firma Lexhauser gefertigten Halter, macht aufmerksam für den Baum und dessen Bedeutung. Ein QR Code zeigt auf die Homepage der Kameradschaft.

Die Soldatenkameradschaft will sich als Mahner für den Frieden verstanden wissen und nicht als Verherrlicher von Krieg, wir wollen der vielen Opfer gedenken. „Der Friede ist ein Baum, der eines langen Wachstums bedarf“ Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupery soll der Baum wachsen und auch noch unseren Nachkommen den Weg der Erinnerung und dem steten Mahnen für Frieden zeigen.

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